Pentagon verbietet Mitarbeitern Wetten mit Insiderwissen
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Pentagon verbietet Mitarbeitern Wetten mit Insiderwissen

Das US Verteidigungsministerium verbietet seinen Mitarbeitern künftig Wetten auf Prognosemärkten auf Grundlage nicht öffentlicher Informationen. Verteidigungsminister Pete Hegseth richtete dazu am Dienstag ein Memo an die Führungsebene und die nachgeordneten Behörden.

Das Verbot gilt ausdrücklich auch für Plattformen wie Polymarket und Kalshi. Es umfasst nicht nur Verschlusssachen, sondern auch unklassifizierte interne Informationen.

Hegseth begründete die Maßnahme mit Sicherheitsrisiken und möglichen Interessenkonflikten. Prognosemärkte stünden unter Beobachtung rivalisierender Staaten, die dort strategische Hinweise suchen könnten. Zudem könne ein Einsatz auf ein bestimmtes Ergebnis das Urteilsvermögen der eigenen Mitarbeiter beeinflussen. Auslöser war nach Angaben des Ministers ein Fall um den US Soldaten Gannon Ken Van Dyke, der Vorwissen aus einer Operation zur Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro für Wetten genutzt haben soll. Van Dyke weist die Vorwürfe zurück.

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