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Niger: Entführte Europäerinnen sollen freigelassen worden sein

Zwei Europäerinnen sollen mehr als anderthalb Jahre nach ihrer Entführung im Niger freigelassen worden sein. Die Österreicherin und die Schweizerin seien nach Bengasi in Ostlibyen gebracht worden, teilten Kreise der Medienabteilung der Libyschen Nationalarmee mit. Auch ein libysches Onlineportal meldete ihre Freilassung.

Aus Österreich und der Schweiz hieß es inzwischen offiziell, dass die beiden Frauen frei sind. In einem Video dankten sie dem einflussreichen ostlibyschen Befehlshaber Chalifa Haftar und seinem Sohn Saddam für ihre Freilassung. Nach libyschen Angaben soll Saddam Haftar die Übergabe auf Bitten der Familien ermöglicht haben. Die Frauen sollen an die Behörden ihrer Herkunftsländer übergeben werden, sobald die notwendigen Verfahren abgeschlossen sind.

Die Österreicherin war im Januar 2025 aus ihrem Haus in Agadez verschleppt worden, die Schweizerin im April 2025. Beide lebten seit Jahren im Niger und engagierten sich dort unter anderem in Bildungs und Entwicklungsprojekten.

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