Gefahr noch lange nicht gebannt: Was die PHP Sicherheitslücke für das Internet bedeutet
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Gefahr noch lange nicht gebannt: Was die PHP Sicherheitslücke für das Internet bedeutet

Zwei kritische Schwachstellen in der weit verbreiteten Programmiersprache PHP alarmieren Sicherheitsbehörden und Webseitenbetreiber. Nach Angaben von Experten ermöglichen die Fehler unter dem Namen PHP2Shell Angriffe aus der Ferne, bei denen Server übernommen und sensible Daten abgegriffen werden könnten.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt gemeinsam mit internationalen Fachleuten vor akuter Gefahr. Viele Betreiber haben ihre Webseiten vorsorglich vom Netz genommen. Betroffen sind demnach auch Bürgerportale und Onlineshops, wenn sie die verwundbare PHP Version nutzen und nicht rechtzeitig abgesichert wurden.

Für Nutzer selbst bestehe keine direkte Gefahr, da die Schwachstelle auf den Servern liegt. Das Entwicklerteam hat bereits Notfall Updates bereitgestellt, und große Webhoster haben ihre Systeme teils schon angepasst. Dennoch dürfte die Gefahr nach Einschätzung von Experten noch länger anhalten, weil weltweit weiter nach ungepatchten Systemen gesucht wird. Entwarnung sei erst möglich, wenn die Updates breit eingespielt sind.

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