Warum Meta eine Rekordstrafe zahlen soll
Meta soll in New Mexico eine Rekordstrafe von 25 Milliarden Dollar zahlen. Das Gericht wertete irreführende Aussagen des Konzerns im Zusammenhang mit dem Datenskandal um Cambridge Analytica als Verstoß, nicht den Datenabfluss selbst.
Nach Angaben von Generalstaatsanwalt Raúl Torrez hatte Facebook Nutzer darüber getäuscht, wie viel Kontrolle sie über ihre Daten auf den Plattformen behalten. Richter Francis Mathew stellte fest, dass die Versprechen des Unternehmens falsch gewesen seien. Meta will in Berufung gehen. Auf die Strafsumme fallen 15 Prozent Zinsen an, solange sie nicht bezahlt ist.
Für den Bundesstaat gilt außerdem, dass Bußgelder aus dem Verbraucherschutz in die Bildung fließen müssen. Staatliche Schulen in New Mexico könnten daher von den Einnahmen profitieren. Meta verweist zugleich auf weitere laufende Verfahren in den USA, unter anderem zum Jugendschutz.
