Berliner Linke vertagt Entscheidung über umstrittene Abgeordnete Emde
Die Spitze der Berliner Linke Fraktion hat noch keine Entscheidung über den weiteren Umgang mit der Abgeordneten Vanessa Emde getroffen. In einer digitalen Sitzung beriet der Fraktionsvorstand über die Zusammenarbeit mit ihr, Emde nahm wegen Krankheit nicht teil. Für die nächste Sitzung am kommenden Dienstag wurde sie erneut eingeladen. Die Beratungen sollen in der kommenden Woche fortgesetzt werden.
Emde war bei der Wahl am 20. September erstmals ins Abgeordnetenhaus eingezogen. Im Wahlkampf hatte sie das Thema Palästina Solidarität betont und mit israelkritischen Positionen für Diskussionen gesorgt. Nach ihren jüngsten Aussagen erklärte die Fraktionsspitze, sie sehe keine Grundlage mehr für eine Zusammenarbeit mit ihr. Ein Ausschluss aus der Fraktion steht im Raum.
