Tether soll dem Iran geholfen haben: CEO weist Vorwürfe zurück
Der weltgrößte Stablecoin Anbieter Tether weist Vorwürfe aus dem US Senat zurück, mit seinem Token USDT den iranischen Schattenbankensektor unterstützt und damit die Umgehung internationaler Sanktionen erleichtert zu haben. Demokratische Senatoren hatten dem Unternehmen in einem Bericht entsprechende Verbindungen vorgeworfen.
Tether Chef Paolo Ardoino erklärte, die Kritik lasse wichtige Maßnahmen zur Bekämpfung illegaler Finanzströme außer Acht. Er verwies darauf, dass Tether seit 2023 verdächtige Wallet Adressen nach eigenen Angaben durchschnittlich vier Wochen vor einer offiziellen Sanktionierung eingefroren habe.
Nach Ardoinos Angaben seien zudem 99 Prozent der betroffenen Adressen gesperrt worden, bevor das Blockchain Analyseunternehmen Chainalysis sie markiert habe. Er sagte außerdem, das Transaktionsvolumen mit Iran Bezug sei dadurch um 94 Prozent zurückgegangen. Ardoino betonte bei einem Auftritt in Washington, das Ziel sei es, kriminelle Akteure von der Nutzung des USDT Stablecoins auszuschließen.
