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Frankreich: 1800 Festnahmen, Macron droht mit Konsequenzen

Bei landesweiten Protesten in Frankreich hat die Polizei nach Angaben von Innenminister Laurent Nuñez 1800 Menschen festgenommen. Allein in Paris kamen 855 Menschen in Gewahrsam. Landesweit wurden nach vorläufigen Angaben 500 Polizisten und Feuerwehrleute verletzt. Ermittlungen sollen die Verantwortlichen für Gewalt, Sachbeschädigungen und Plünderungen vor Gericht bringen.

In Paris hinterließen die Ausschreitungen zerstörte Straßen, Unrat und Spuren von Bränden. Auch in mehreren anderen Städten wie Marseille, Lyon, Bordeaux, Rennes, Straßburg, Grenoble, Nizza und Limoges kam es zu Plünderungen und schweren Schäden. In Limoges setzten Randalierer das historische Rathaus in Brand, das unter Denkmalschutz steht.

Präsident Emmanuel Macron kündigte Konsequenzen an und sagte, in der Republik sei kein Platz für Gewalt. Alle, die Präfekturen, Geschäfte oder Rathäuser angegriffen und zerstört hätten, würden strafrechtlich verfolgt und bestraft.

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