COP17 zur Biodiversität: Den Holzdieben in Armenien auf der Spur
Vertreter von fast 200 Ländern beraten ab Montag auf der 17. UN Konferenz zur biologischen Vielfalt in Armenien darüber, wie sich ihre selbst gesteckten Ziele noch erreichen lassen. Vor der zweiwöchigen Konferenz warnte UN Generalsekretär António Guterres in Eriwan, dass weniger als die Hälfte der Staaten bei ihren nationalen Biodiversitätszielen auf gutem Kurs liege.
Im Gastland begleitet der Beitrag Umweltschützer bei der Suche nach illegalen Holzfällern im Dilijan Nationalpark. Der Naturschützer Gor Hovhannisyan setzt dabei eine neue App ein, die Satellitenbilder auswertet und Verdachtsstellen markiert. Das kleine Team soll damit helfen, den wertvollen Mischwald zu schützen.
Hovhannisyan berichtet von Bedrohungen und Anfeindungen in der Vergangenheit, zugleich verweist er auf erste Erfolge. Auch internationale Fördermittel spielen eine Rolle: Der Caucasus Nature Fund unterstützt Projekte in der Region, darunter die Wiederansiedlung des Maral Hirsches. Insgesamt geht es bei der Konferenz auch um den Schutz von Tier und Pflanzenarten, die weltweit unter Druck stehen.
