Politiker sind fassungslos: Frankreichs Premier beschreibt ein entsetzliches Ausmaß an Gewalt
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Politiker sind fassungslos: Frankreichs Premier beschreibt ein entsetzliches Ausmaß an Gewalt

In Frankreich hat der landesweite Protesttag schwere Ausschreitungen ausgelöst. Premierminister Sébastien Lecornu sprach von einem entsetzlichen Ausmaß an Gewalt. Nach seinen Angaben wurden 150 Polizisten verletzt und rund 1200 Menschen festgenommen. Auch Justizminister Gérald Darmanin sprach von Ausschreitungen von beispiellosem Ausmaß.

Hunderttausende beteiligten sich an den Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten, den Abbau öffentlicher Dienstleistungen und Probleme im Bildungssystem. Während viele friedlich demonstrierten, wurden in mehreren Städten öffentliche Gebäude beschädigt, Geschäfte geplündert und Polizisten angegriffen. In Limoges brannte das unter Denkmalschutz stehende Rathaus weitgehend aus.

Präsident Emmanuel Macron kündigte strafrechtliche Konsequenzen an. Die Proteste begannen aus Schülerdemonstrationen und richteten sich später breiter gegen Ungleichheit und für einen höheren Lebensstandard. Neben Frankreich kam es auch in Belgien, Portugal und Italien zu Protesten wegen steigender Lebenshaltungskosten.

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