Quanten Schock: Warum 1 Bitcoin pro Block helfen soll
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Quanten Schock: Warum 1 Bitcoin pro Block helfen soll

Wer Bitcoin bei einer Umstellung auf quantensichere Signaturen schützen will, muss die Coins auf neue Adressen übertragen. Das gilt nicht rückwirkend, weshalb Halter dafür ausreichend Zeit und Anreize bräuchten. Bei verlorenen privaten Schlüsseln ist eine Übertragung allerdings unmöglich. Es wird für plausibel gehalten, dass die Schlüssel zu zwei bis drei Millionen BTC verloren sind.

Ein Vorschlag namens Hourglass V2 soll das Ausgeben bestimmter gefährdeter Coins begrenzen. Er betrifft nur Coins auf P2PK Adressen, bei denen eher von verlorenen Schlüsseln auszugehen ist. Aus diesen Beständen dürfte langfristig insgesamt höchstens ein BTC pro Block ausgegeben werden. Bis alle erfassten Coins übertragen wären, würden mindestens 32 Jahre vergehen. Das soll die Risiken eines Quantendiebstahls senken, ohne die Ausgabe vollständig zu stoppen.

Ein anderer Vorschlag würde das Ausgeben mit ECC Signaturen unterbinden. Kritiker sehen darin jedoch einen Eingriff in bestehende Bestände und einen Bruch mit Bitcoins Selbstverständnis als Inhabergeld. Parallel arbeiten Entwickler an Rettungsverfahren, mit denen Eigentümer eingefrorene Coins nachweisen und wieder ausgeben könnten.

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