Wüst und Winkel: Zwei Hoffnungsträger für eine Zukunft ohne Merz
Der Deutschlandtag der Jungen Union in Bonn hat mit Auftritten von Hendrik Wüst und Johannes Winkel begonnen. Beide sprachen in ihren Reden nur wenig über Friedrich Merz und zeichneten eher ein Bild einer Union, die sich auf eine Zeit nach ihm vorbereitet.
Wüst warb für Optimismus und verwies auf die Stärken Deutschlands, darunter Industrie, gut ausgebildete Fachkräfte und Ehrenamt. Zugleich kritisierte er die AfD und forderte die Bundesregierung auf, geplante Reformen umzusetzen. Winkel erhielt bei seiner Wiederwahl zum Vorsitzenden 94,2 Prozent und präsentierte sich als prägender Kopf der Unionsjugend.
In seiner Rede stellte Winkel die Frage, wie eine Union der Zukunft aussehen könne. Er attackierte die politischen Gegner, grenzte sich klar von der AfD ab und warnte vor einer Krise der Volksparteien. Zugleich kritisierte er indirekt Merz und den Parteivorstand. Am Ende des Auftakts war die Stimmung ernst, am Samstag soll Merz selbst nach Bonn kommen.
