Winkel als JU Chef bestätigt: Wüst warnt beim Parteinachwuchs vor politischen Rändern
Johannes Winkel ist auf dem Deutschlandtag der Jungen Union in Bonn mit seinem bisher besten Ergebnis als Vorsitzender bestätigt worden. Er erhielt 265 von 282 gültigen Stimmen, was 94,6 Prozent Zustimmung entspricht. Winkel betonte in seiner Rede die Eigenständigkeit des Parteinachwuchses von CDU und CSU und stellte klar, dass das Treffen kein Kanzler Casting sei.
NRW Ministerpräsident Hendrik Wüst warnte vor politischen Extremen von links und rechts. Er kritisierte die Sondierungen von Linken, Grünen und SPD nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin scharf und sprach von einer Schande für die Hauptstadt. Zugleich griff er die AfD nach deren Wahlsieg in Sachsen Anhalt an und nannte sie eine Gefahr für Deutschland und Europa.
Wüst dankte zudem Bundeskanzler Friedrich Merz für dessen Einsatz in Europa und in der Nato. Merz und CSU Chef Markus Söder sollen ebenfalls vor den Delegierten sprechen. Laut Winkel solle von dem Treffen ein Signal des Aufbruchs ausgehen.
