Bundeswehr: Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens in Weißenfels
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Bundeswehr: Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens in Weißenfels

Nach Berichten über sexuelles Fehlverhalten bei der Bundeswehr in Sachsen Anhalt kündigt das Verteidigungsministerium Konsequenzen an. Betroffen ist das Sanitätsregiment 1 in Weißenfels, zu den konkreten Vorwürfen äußert sich das Ministerium wegen laufender Ermittlungen und Datenschutz öffentlich nicht.

Es geht um sexualisiertes Fehlverhalten und offenbar auch um Drogenmissbrauch. Das Ministerium spricht von einer klaren Null Toleranz Linie. Verteidigungsminister Boris Pistorius sagte, sollte sich der Verdacht bestätigen, werde dies konsequent geahndet. Bereits jetzt sei einigen Beschuldigten untersagt worden, die Kaserne zu betreten und ihren Dienst auszuüben.

Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Henning Otte, fordert weitere präventive Maßnahmen. Das Verteidigungsministerium arbeitet nach eigenen Angaben an neuen Richtlinien, Schulungen und einem Interventionszentrum, das noch in diesem Jahr entstehen soll. Zudem sollen Meldungen erleichtert, die Rechte von Betroffenen gestärkt und der Umgang von Vorgesetzten mit Verdachtsfällen stärker berücksichtigt werden.

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