US Staatsanleihen: Hohe Renditen und Chancen auf Kursgewinne
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US Staatsanleihen: Hohe Renditen und Chancen auf Kursgewinne

Die Renditen zehnjähriger US Staatsanleihen sind auf den höchsten Stand seit 2002 gestiegen. Anfang Oktober kletterten sie zeitweise auf mehr als 5,3 Prozent. Treiber sind nach Angaben aus dem Umfeld der Finanzmärkte der von US Präsident Donald Trump initiierte Iran Krieg, hohe Ölpreise, Inflationssorgen und die Erwartung weiterer Zinserhöhungen der US Notenbank Federal Reserve.

Auch der wachsende Kapitalbedarf in den USA spielt eine Rolle, weil Unternehmen aus dem KI Bereich mit ihren Anleihen um Investoren konkurrieren. Im Vergleich zu 1981 ist die Lage jedoch eine andere. Damals lag die Inflation in den USA bei elf Prozent, die Notenbank reagierte mit drastischen Zinserhöhungen. Heute gilt vor allem die hohe US Staatsverschuldung als Risiko. Experten halten deshalb eine ähnlich lange Anleihe Hausse wie nach 1981 für unwahrscheinlich.

Trotzdem können US Staatsanleihen bei heutigem Zinsniveau attraktiv sein, wenn sie bis zur Fälligkeit gehalten werden. Für Anleger aus dem Euroraum bleibt jedoch das Währungsrisiko, da die Papiere in Dollar notieren.

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