Diskussion über den Umgang der Union mit Bas
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Diskussion über den Umgang der Union mit Bas

Der Rückzug von Bärbel Bas hat eine Debatte über den Umgang in der Koalition ausgelöst. Die SPD Politikerin hatte ihren Rücktritt von den Spitzenämtern mit persönlichen Gründen begründet und erklärt, nach dem Tod ihrer Stieftochter Zeit für die Trauer zu brauchen. Zugleich warf sie vor, dass öffentliche Angriffe auf sie auch aus den Reihen des Koalitionspartners weiter vorangetrieben worden seien.

Die CDU Führung weist das zurück. Bundeskanzler Friedrich Merz sagte, er habe mit Bas stets nur in Sachfragen diskutiert und nie persönlich. Er habe seine Partei in den vergangenen Wochen zu besonderer Rücksichtnahme aufgerufen. CDU Generalsekretärin Franziska Hoppermann kritisierte die Wortwahl von Manuela Schwesig, während aus der Union weiter scharfe Kritik an Bas wegen ihrer Arbeit als Ministerin geäußert worden war.

Auch aus der SPD kam deutliche Kritik an den Angriffen. Parteichef Lars Klingbeil sprach von einer Vergiftung des politischen Diskurses und von Hass gegen Frauen in Führungspositionen. Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte und Grünen Chefin Franziska Brantner mahnten mehr Menschlichkeit in der Politik an.

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