Modelle für stabile Ökonomie: Wirtschaftsnobelpreis geht an zwei US Forscher
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Modelle für stabile Ökonomie: Wirtschaftsnobelpreis geht an zwei US Forscher

Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften geht in diesem Jahr an die US Forscher Robert E. Hall und Michael Woodford. Ausgezeichnet werden sie für ihre mikroökonomischen Grundlagen zur makroökonomischen Stabilisierung. Nach Angaben der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften in Stockholm untersuchen ihre Modelle, wie Regierungen und Zentralbanken wirtschaftliche Schwankungen begrenzen können.

Die beiden Forscher erhalten für ihre Arbeit die mit zwölf Millionen schwedischen Kronen dotierte Auszeichnung, das entspricht etwas mehr als einer Million Euro. Die Akademie erklärte bei der Preisverkündung, gut abgestimmte fiskal und geldpolitische Maßnahmen könnten die wirtschaftlichen Ausschläge nach oben und unten abmildern.

Der Wirtschaftspreis wird traditionell als letzter der Nobelpreise bekannt gegeben und am 10. Dezember in Stockholm verliehen. Er geht nicht auf das Testament Alfred Nobels zurück, sondern wurde 1968 von der Schwedischen Reichsbank gestiftet und 1969 erstmals vergeben.

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