Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für die US Ökonomen Hall und Woodford
Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften geht in diesem Jahr an die US Amerikaner Robert E. Hall und Michael Woodford. Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm ehrte die beiden für ihre Entwicklung makroökonomischer Modelle, die eine wirksamere Stabilisierungspolitik ermöglichen sollen.
Nach Angaben der Akademie können gut abgestimmte fiskal und geldpolitische Maßnahmen mit Hilfe dieser Modelle wirtschaftliche Ausschläge abmildern. Der Vorsitzende des zuständigen Komitees, John Hassler, erklärte, Hall und Woodford hätten dafür eine solide theoretische Grundlage geliefert, die heute von Regierungen und Zentralbanken weltweit genutzt werde. Damit lasse sich besser auf wirtschaftliche Schocks wie Energiekrisen oder verändertes Konsumverhalten reagieren.
Der Preis wird seit 1969 vergeben und ist mit zwölf Millionen schwedischen Kronen dotiert. Er wird am 10. Dezember verliehen.
