Mehr als Wabi Sabi und Hygge: Was hinter dem Japandi Wohntrend steckt
Der Wohntrend Japandi verbindet japanische Gestaltung mit skandinavischer Gemütlichkeit. Dahinter steckt ein minimalistischer Einrichtungsstil, bei dem der sensible Umgang mit Raum im Mittelpunkt steht. Typisch sind wenige Möbel, bewusst gelassene Zwischenräume sowie natürliche Farben, Materialien und Oberflächen.
Auch Licht und Schatten spielen eine wichtige Rolle. Nach Einschätzung von Interior Designer Boris Bandyopadhyay und Professor Moritz Schloten wirkt Japandi beruhigend, weil der Stil Natur und Reduktion in den Wohnraum holt. Die Verbindung beider Designideen ist nicht neu: Schon im 19. Jahrhundert orientierten sich dänische Einrichter an japanischen Vorbildern.
Wer Japandi zu Hause umsetzen möchte, sollte zunächst den eigenen Raum betrachten und Überflüssiges entfernen. Erdige oder pastellige Farbtöne, unterschiedliche Texturen und warme Lichtquellen können den Stil ergänzen. Schloten rät zugleich, nicht einfach Vorlagen zu kopieren, sondern den Charakter des eigenen Wohnraums zu berücksichtigen.
