Ehrlicherer Name in Europa: Tesla nennt Fahrassistent nicht mehr selbstfahrend
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Ehrlicherer Name in Europa: Tesla nennt Fahrassistent nicht mehr selbstfahrend

Tesla verwendet in Europa für sein Fahrassistenzsystem nicht mehr den Namen „Full Self Driving“, sondern nennt es nun „Tesla Assisted Driving“. Damit soll deutlicher werden, dass es sich um ein Assistenzsystem und nicht um autonomes Fahren handelt. Der Autobauer reagiert damit auf jahrelange Kritik an der bisherigen Bezeichnung.

Zuvor hatte Tesla das System in Europa als „Full Self Driving (Supervised)“ vermarktet. Der Vorwurf lautete stets, der Name erwecke den Eindruck vollautonomer Fahrzeuge, obwohl der Fahrer jederzeit die Kontrolle übernehmen und die Verantwortung tragen müsse. Bereits den früheren Namen „Autopilot“ hatte Tesla nach Streitigkeiten vor Gericht aufgegeben.

In den USA hält Tesla bislang an „Full Self Driving (Supervised)“ fest. In Europa ist das System nur in einigen Ländern zugelassen. Der Autobauer strebt eine europaweite Genehmigung an. Bundesverkehrsminister Steffen Bilger signalisierte zuletzt Unterstützung für eine solche Lösung nach einer Einigung mit Tesla zu technischen Fragen und zur Haftung.

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