Immobilienmarkt: Steigende Preise trotz sinkender Nachfrage
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Immobilienmarkt: Steigende Preise trotz sinkender Nachfrage

Die Preise für Wohnimmobilien steigen weiter, obwohl Baukredite seit der Zinswende 2022 deutlich teurer geworden sind und sich weniger Menschen ein Eigenheim leisten können. Nach Angaben aus dem Sommer nahm die Nachfrage nach neuen Baukrediten deutlich ab. Auch die Kaufanfragen für Häuser und Eigentumswohnungen gingen zwischen Mai und September um sieben Prozent zurück, während die Nachfrage nach Mietobjekten um zwölf Prozent stieg.

Gleichzeitig wächst das Angebot. Seit 2022 stehen nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft deutlich mehr Ein und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen zum Verkauf. Im zweiten Quartal 2026 waren bundesweit nahezu doppelt so viele Eigentumswohnungen und rund 140 Prozent mehr Ein und Zweifamilienhäuser inseriert als im ersten Quartal 2022.

Trotz der schwächeren Nachfrage legten die Preise für Häuser und Wohnungen im zweiten Quartal dieses Jahres im Schnitt noch um 0,6 Prozent zu. Experten verweisen darauf, dass vor allem Haushalte mit hohen Einkommen und Vermögen weiter kaufen können und die Preise damit hoch halten.

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