AfD feixt vor Glück: Deutscher Bundestag erlebt seine düsterste Stunde
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AfD feixt vor Glück: Deutscher Bundestag erlebt seine düsterste Stunde

Im Bundestag hat eine aktuelle Stunde zu den Folgen der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt für heftige Auseinandersetzungen zwischen den Fraktionen gesorgt. Auslöser war die Wahl des AfD Politikers Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten und von Hans Thomas Tillschneider zum Vizepräsidenten. Vor allem die Linke warf der CDU vor, mit ihrem Verhalten eine Machtübernahme der AfD begünstigt zu haben.

CDU, CSU, Grüne und SPD reagierten mit scharfer Kritik, rückten aber vielfach die Debatte um die Linke und die Berliner Landespolitik in den Mittelpunkt. Mehrere Redner warfen einander historische Vergleiche, Unterstellungen und schwerwiegende Vorwürfe vor. Dabei kam es auch zwischen Steffi Lemke und Sepp Müller zu einem besonders heftigen Schlagabtausch.

Die AfD verfolgte die Auseinandersetzungen demonstrativ zufrieden. Ihr Vertreter Martin Reichardt deutete die Wahl Rauschs als Ausdruck von Volksherrschaft und dankte der CDU für die Unterstützung durch einzelne Stimmen. Auch die SPD zeigte sich enttäuscht über die Union und warnte vor weiterer Spaltung in der CDU Fraktion in Sachsen Anhalt.

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