Palladium steigt, Russlands Sanktionsrisiko kehrt zurück
Palladium hat sich am Freitag deutlich erholt, nachdem neue EU Sanktionspläne und mögliche US Handelsbarrieren die Unsicherheit über russische Lieferungen verstärkt hatten. Der Preis stieg auf einen Referenzwert von 1.159,50 US Dollar je Feinunze und lag damit 3,02 Prozent über dem Vortag.
Im Mittelpunkt steht dabei das hohe geopolitische Risiko für den Markt. Russland zählt zu den wichtigsten Produzenten von Palladium, weshalb Veränderungen bei Sanktionen und Handelsbedingungen die Lieferketten spürbar beeinflussen können. Zugleich gibt es in den USA weiterhin Überlegungen zu hohen Einfuhrzöllen auf russisches Palladium.
Trotz der Erholung bleibt die Lage angespannt. Auf Monatssicht hatte Palladium zuvor deutlich verloren. Zusätzlich bremst die unsichere Nachfrage aus der Automobilindustrie die Aussichten, weil Palladium vor allem in Abgaskatalysatoren verwendet wird.
