Bund untersagt Übernahme von Zippel durch chinesische Cosco
Die Bundesregierung hat den Verkauf von 80 Prozent der Anteile am Hamburger Logistikunternehmen Zippel an die chinesische Staatsreederei Cosco untersagt. Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums nannte Sicherheitsbedenken als Grund.
Nach Angaben des Ministeriums hätte der Erwerb Abhängigkeiten vertieft und die Resilienz von Lieferketten in Deutschland und der EU gefährdet. Deutschland heiße ausländische Investitionen zwar willkommen, zugleich könne es Vorhaben geben, die die Sicherheit des Landes beeinträchtigen.
Das Bundeskartellamt hatte die Übernahme im Februar aus Wettbewerbssicht bereits freigegeben. Zippel transportiert mit Zügen, Schiffen und Lastwagen Waren, die unter anderem an den Seehäfen Hamburg und Bremerhaven ankommen. Das Unternehmen hat rund 350 Beschäftigte. Cosco hält bereits 24,99 Prozent am Hamburger Containerterminal Tollerort.
