Vor EU Besuch in China: Erwartungen so hoch wie das Handelsdefizit
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Vor EU Besuch in China: Erwartungen so hoch wie das Handelsdefizit

Vor dem bevorstehenden Besuch des EU-Handelskommissars Maros Sefcovic in Peking wächst in der Europäischen Union der Druck, das Handelsdefizit mit China zu verringern. Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron fordern neue Schutzinstrumente, um Unternehmen und kritische Lieferketten stärker abzusichern.

Das Handelsdefizit zwischen der EU und China lag im vergangenen Jahr im Schnitt bei mehr als einer Milliarde Euro pro Tag. Zugleich verweisen Vertreter aus Politik und Wirtschaft auf die starke Abhängigkeit Europas von chinesischen Importen, etwa bei Seltenen Erden. Im EU Parlament wird China inzwischen als systemischer Rivale beschrieben.

Die EU setzt bereits in einigen Bereichen auf Schutzmaßnahmen, etwa im Stahlsektor und bei Elektroautos aus China. Ziel bleibt, das Defizit zu senken und die chinesischen Exporte in die EU zu begrenzen.

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