Experten fordern Strategie: Chinas Wirtschaftsmacht soll mit eigenen Mitteln geschlagen werden
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Experten fordern Strategie: Chinas Wirtschaftsmacht soll mit eigenen Mitteln geschlagen werden

Wirtschaftsexperten aus Deutschland und Frankreich fordern ein gezieltes Vorgehen der EU gegen Chinas starke Stellung in mehreren Industriebereichen. Der Deutsch Französische Rat der Wirtschaftsexperten plädiert für eine Strategie, die die wirtschaftliche Dominanz Chinas mit Zöllen, strengeren Vorgaben für staatliche Fördergelder und neuen Handelspartnern begrenzt.

Die Experten sprechen sich dafür aus, Fördergelder für Elektroautos und erneuerbare Energien an Diversifizierungskriterien zu knüpfen. Damit solle vermieden werden, dass Mittel an Hersteller aus nur einem Land fließen. Auch Zölle seien möglich, müssten aber so gesetzt werden, dass sie die betroffenen Produkte wirksam treffen.

Auch SPD geführte Bundesministerien dringen auf ein robusteres Vorgehen gegen China. In einem Papier für den Koalitionsausschuss wird Chinas Wirtschafts und Handelspolitik als von Subventionen, Überkapazitäten und wirtschaftlichem Zwang geprägt beschrieben. Deutschland solle sich in der EU unter anderem für eine Antisubventionsuntersuchung gegen chinesische Autokonzerne einsetzen. Außerdem solle stärker gegen Produktpiraterie vorgegangen und auf Arbeits und Umweltstandards geachtet werden.

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