Sehr komplizierte Lage: Heftige Unwetter fordern zwei Todesopfer nahe Barcelona
Heftige Regenfälle haben im Nordosten Spaniens nahe Barcelona zwei Menschen das Leben gekostet. Nach Angaben der Feuerwehr wird zudem mindestens ein Mensch in der Provinz Barcelona vermisst. Eine Mauer stürzte auf einem Campingplatz in Tordera ein, ein weiterer Mensch ertrank in einer überfluteten Garage in Montornès del Vallès.
Einsatzkräfte halfen zudem Menschen, die wegen der Überschwemmungen etwa in Granollers nördlich von Barcelona in ihren Fahrzeugen festsaßen. Ministerpräsident Pedro Sánchez bezeichnete die Lage in Katalonien als sehr kompliziert und rief dazu auf, unnötige Fahrten zu vermeiden. Bewohner entlang der Flüsse Ridaura und Daro sollten zu Hause bleiben.
Nach Angaben des spanischen Wetterdienstes Aemet schwächten sich die Unwetter am Sonntagmittag ab und zogen weiter in die Provinz Girona. Bereits am Samstag war infolge der Unwetter eine 102 Jahre alte Frau in Kastilien La Mancha gestorben.
