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Athen: Wirbel um angebliche Umsturz Aussage der USA

In Griechenland sorgt ein Bericht des Wall Street Journal über ein angebliches Gespräch von US Botschafterin Kimberly Guilfoyle für Aufsehen. Demnach soll sie bei einem Abendessen in Athen gesagt haben, die USA könnten in jedem Land einen Regierungswechsel herbeiführen und das auch in Griechenland tun. Der griechische Energieminister Stavros Papastavrou habe daraufhin betont, die USA könnten keine von der Bevölkerung gewählte Regierung ersetzen, worauf es zu einem heftigen Wortwechsel gekommen sei.

Guilfoyle wies die Darstellung über ihren Anwalt zurück. Auch die griechische Regierung bestritt eine Drohung gegen die Regierung. Regierungssprecher Pavlos Marinakis sprach von einer engen und stabilen Partnerschaft mit den USA. Die Financial Times bestätigte inzwischen den Kern des Berichts mit einer eigenen Quelle.

Für zusätzliche Spannungen sorgt Guilfoyles offensives Eintreten für US Interessen in Griechenland, besonders im Energiebereich und im Streit um den Hafen von Piräus und den geplanten Vertikalen Korridor für Flüssiggas. Oppositionelle Parteien kritisierten die Regierung für ihre Reaktion auf den Vorfall.

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