Bilanz nach Razzia: Hells Angels arbeiteten Hand in Hand mit weiteren Kriminellen
Nach der Großrazzia gegen ein Geldwäsche Netzwerk und Mitglieder der Hells Angels ermitteln die Behörden gegen mehrere hochrangige Mitglieder der Rockergruppierung. Die Ermittler gehen davon aus, dass einige der Hauptbeschuldigten seit mehreren Jahren in ein Personennetzwerk innerhalb der bekannten Rockergruppierung eingebunden sind.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll die Rockergruppe mit einer weiteren kriminellen Vereinigung zusammengearbeitet haben. Dabei seien erhebliche Geldbeträge durch Verschleierungshandlungen in einen künstlichen Wirtschaftskreislauf geführt und aus Straftaten erlangtes Vermögen etwa in Firmen, Grundstücke und Sachwerte investiert worden. Insgesamt richten sich die Ermittlungen gegen 71 Beschuldigte. Ihnen werden unter anderem die Bildung einer kriminellen Vereinigung, räuberische und gewerbsmäßige Erpressung, erpresserischer Menschenraub, banden und gewerbsmäßiger Betrug sowie gewerbsmäßige Geldwäsche vorgeworfen.
Bei der Razzia stellte die Polizei unter anderem Geldzählmaschinen, Stahltresore, 16 hochwertige Fahrzeuge, gefälschte Kleidung sowie Mobiltelefone, Laptops, Datenträger und Geschäftsunterlagen sicher.
