Natürlich hassen sie uns: Die Berliner Linke zwischen Regieren und Aktivismus
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Natürlich hassen sie uns: Die Berliner Linke zwischen Regieren und Aktivismus

Die Berliner Linke will nach ihrem Wahlsieg Sondierungsgespräche mit SPD und Grünen aufnehmen. Ein Sonderparteitag beschloss fast einstimmig, die beiden Parteien einzuladen. Die Einladungen sollen noch am selben Abend verschickt werden, die Gespräche könnten bereits in der kommenden Woche beginnen.

Auf dem Parteitag wies die Linke die massive Kritik an ihrer Partei zurück, zeigte aber auch selbstkritische Töne. Spitzenkandidatin Elif Eralp und die Landesvorsitzenden betonten, dass Grenzüberschreitungen und Aussagen, die jüdischen Menschen Angst machen könnten, in der Partei keinen Platz hätten. Zugleich verteidigte die Parteiführung den Kurs, Verantwortung zu übernehmen.

Im Hintergrund stehen Vorwürfe wegen einer Wahlparty in Neukölln und der Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak. Er hatte angekündigt, die Vorwürfe ausräumen zu wollen und sich bis dahin aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Die Linke war bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus mit 25,7 Prozent stärkste Kraft geworden.

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