Militärübung Red Storm Charlie: Bundeswehr trainiert in Hamburg die Bekämpfung von Drohnen
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Militärübung Red Storm Charlie: Bundeswehr trainiert in Hamburg die Bekämpfung von Drohnen

In Hamburg haben Bundeswehr, Polizei, zivile Behörden, Organisationen und Unternehmen die dreitägige Militärübung „Red Storm Charlie“ begonnen. Zum Auftakt stand die Abwehr feindlicher Drohnen im Fokus. Dabei wurden zwei Drohnen vom Himmel geholt, entschärft und ein Drohnenpilot auf dem Gelände des Hafenlogistikers HHLA unschädlich gemacht.

Innensenator Andy Grote betonte die Bedeutung des Zusammenspiels zwischen Bundeswehr und zivilen Stellen. Nach Angaben des Landeskommandos Hamburg basiert die Übung auf Annahmen zu Entwicklungen im östlichen Nato Bündnisgebiet. Geübt werden unter anderem Kommunikation, Koordination und das Handeln in komplexen Lagen wie einem Chemieunfall, Sabotage an einem Zug mit militärischen Gütern, einem Massenanfall Verletzter und der Einrichtung eines Ersatzkrankenhauses. Geplant ist zudem ein Konvoi mit bis zu 70 Militärfahrzeugen durch die Stadt.

Insgesamt nehmen mehr als 1700 Menschen teil, darunter rund 500 Soldatinnen und Soldaten. Gegen die Übung hat das Bündnis „Kein Nato Hafen“ zu einem Protestmarsch durch die Hamburger Innenstadt aufgerufen.

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