SPD Spitzenkandidat Krach: Lieber nach vorne schauen
Steffen Krach will als Spitzenkandidat der Berliner SPD das Rote Rathaus für seine Partei zurückgewinnen. Der frühere Wissenschaftsstaatssekretär und heutige Regionspräsident aus Hannover setzt dabei auf Erfahrung, Pragmatismus und einen Blick nach vorn. Bei einem Besuch der Gretel Bergmann Schule in Berlin Marzahn sprach er über Probleme wie Lehrermangel, unzureichende Ausstattung und die schwierige Lage vieler Schüler.
Auch beim Wohnungsbau und den Mieten macht Krach zentrale Wahlkampfthemen aus. Er verspricht besseren Schutz für Mieter, ein überprüfbares Mieten Kataster und schnelleren Neubau. Zugleich räumt er ein, dass das Ziel von 20.000 neuen Wohnungen pro Jahr nicht erreicht wurde. Für die SPD ist die Ausgangslage schwierig: In Umfragen liegt sie derzeit bei 12 Prozent, und nur 19 Prozent der Berliner sind mit dem CDU SPD Senat zufrieden.
Zusätzlich sieht sich Krach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover wegen seiner früheren Tätigkeit als Regionspräsident gegenüber. Er weist die Vorwürfe zurück.
