Noch fast 100 Menschen vermisst: Mindestens 21 Tote bei Einsturz von ausgebombtem Wohnhaus in Gaza
Im Gazastreifen sind beim Einsturz eines durch frühere israelische Luftangriffe beschädigten Wohnhauses mindestens 21 Palästinenser ums Leben gekommen. Unter den Toten sind nach Angaben des örtlichen Zivilschutzes elf Kinder. 14 Menschen wurden verletzt, fast 100 weitere werden noch unter den Trümmern des siebenstöckigen Gebäudes in Gaza Stadt vermutet.
Helfer suchten weiter nach Überlebenden, doch die Rettungsarbeiten gestalteten sich wegen fehlender schwerer Geräte schwierig. Nach Angaben des Zivilschutzes hatten mindestens zehn Familien in dem baufälligen Haus Schutz gesucht, weil sichere Unterkünfte fehlten. Unterstützt wurden die Arbeiten von einigen UN Organisationen und einem ägyptischen Hilfsdienst.
Der UN Entwicklungshelfer Alessandro Mrakic bezeichnete die Lage als tragisch. Zugleich warnte er, dass im Gazastreifen hunderte weitere Häuser vom Einsturz bedroht seien. Nach UN Angaben haben die israelischen Angriffe seit Beginn des Gaza Kriegs im Oktober 2023 rund 61 Millionen Tonnen Schutt hinterlassen.
