St. Pauli Boss zu Reese: Wenn wir Pfiffe nicht mehr aushalten, wird es schwierig
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St. Pauli Boss zu Reese: Wenn wir Pfiffe nicht mehr aushalten, wird es schwierig

FC St. Pauli Präsident Oke Göttlich hat die Pfiffe gegen Wolfsburgs Neuzugang Fabian Reese relativiert. Vor dem Zweitligaduell am Samstagabend sagte er, Emotionen gehörten im Fußball dazu, wenn Spieler einen Verein nach langen Bekenntnissen verlassen. Wer Pfiffe nicht mehr aushalte, habe im Fußball grundsätzlich ein Problem.

Reese war vor der Saison von Hertha BSC nach Wolfsburg gewechselt und wurde zuletzt in mehreren Stadien ausgepfiffen. Göttlich erklärte, er erwarte beim FC St. Pauli kein großes Thema um den Spieler. Anfeindungen wolle er damit nicht rechtfertigen.

Zugleich kritisierte Göttlich die Sonderrolle des VfL Wolfsburg im deutschen Profifußball. Die finanziellen Voraussetzungen des Clubs seien aus seiner Sicht ein Nachteil für andere Vereine. Wolfsburg habe nach vier Spielen acht Punkte geholt, St. Pauli dagegen stehe nach drei Unentschieden weiter ohne Sieg da.

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