AfD Spitzenkandidat Siegmund empört mit Aussage zur Rüstungsproduktion
Sachsen Anhalts AfD Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hat mit einer Äußerung zur Produktion von Rüstungsgütern scharfe Kritik ausgelöst. Nach der konstituierenden Fraktionssitzung der AfD im Magdeburger Landtag stellte er einen Zusammenhang zwischen Rüstungsproduktion und der von seiner Partei angestrebten Abschiebeoffensive her. Er sagte, man verteufele die Produktion von Rüstungsgütern nicht pauschal, weil man bei späteren Remigrations und Abschiebeoffensiven entsprechende Hilfsmittel brauche.
SPD und BSW warfen Siegmund daraufhin eine gefährliche Verharmlosung von Gewalt vor. SPD Fraktionschefin Katja Pähle sprach von einer neuen Qualität der Aussagen. BSW Co Bundesvorsitzender Fabio De Masi kritisierte, die AfD rechtfertige Hochrüstung und verbinde Rüstungstechnik mit Remigration. Siegmund sagte zudem, im Einzelfall müsse geprüft werden, was produziert werde und ob dadurch eine Beteiligung an fremden Konflikten entstehe.
