Was die AfD in den Schulen in Sachsen Anhalt verändern könnte
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Was die AfD in den Schulen in Sachsen Anhalt verändern könnte

Die AfD will in Sachsen Anhalt die Bildungspolitik neu ausrichten und dabei unter anderem die Schwerpunkte im Geschichtsunterricht verschieben. Im Zentrum stehen mehr Themen rund um Bismarck und das Deutsche Reich, während die Zeit des Nationalsozialismus zurücktreten soll.

Bei der Inklusion fordert die Partei Kürzungen und will den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung beenden. Rechtlich wäre eine stärkere Ausrichtung auf Förderschulen möglich, die vollständige Abschaffung von Inklusion aber nicht. Das würde voraussichtlich gegen das Gleichbehandlungsgebot des Grundgesetzes und die UN Behindertenrechtskonvention verstoßen.

Zudem strebt die AfD an, dass Eltern ihre Kinder zu Hause unterrichten können. Die Lernfortschritte sollen dann halbjährlich kontrolliert werden. Ob das mit der in Sachsen Anhalt verankerten Schulpflicht vereinbar wäre, gilt als umstritten. Auch wegen der Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts könnte der Plan vor Gericht landen. Sollte die Partei ihre Vorhaben durchsetzen, könnte das am Ende auch die Anerkennung von Abschlüssen aus Sachsen Anhalt in anderen Bundesländern gefährden.

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