Gold verliert 4.400 Dollar, Öl verstärkt den Zinsschatten
Gold hat vor den anstehenden US Inflationsdaten an Boden verloren. Der Spotpreis fiel am Dienstag auf 4.385,09 US Dollar je Feinunze und verteidigte die Marke von 4.400 US Dollar im späteren US Handel nicht. Der Dezember Future wurde bei 4.430,10 US Dollar abgerechnet.
Belastend wirken vor allem die gestiegenen Zinserwartungen nach einem robusten US Arbeitsmarktbericht. Händler preisen inzwischen eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der Federal Reserve im September ein. Zugleich treiben nahe 100 US Dollar je Barrel teure Ölpreise die Inflationssorgen weiter an. Am Donnerstag und Freitag stehen mit Erzeuger und Verbraucherpreisen zwei wichtige US Daten an, die für die weitere Entwicklung des Goldpreises entscheidend sein dürften.
