Kämpfe an der Meerenge Bab al Mandab: Huthi Miliz nimmt Hafen an wichtiger Handelsroute ins Visier
Im Jemen hat sich der Bürgerkrieg nach Angaben aus Militärkreisen weiter zugespitzt. In der Provinz Tais kam es zu schweren Gefechten zwischen der vom Iran unterstützten Huthi Miliz und Truppen der international anerkannten Regierung. Dabei sollen die Huthis mehr als ein Dutzend Raketen auf Regierungstruppen an der Küste zum Roten Meer abgefeuert haben. Die Armee schoss dem staatlichen Fernsehsender Saba TV zufolge mehrere Drohnen ab. Bei den Kämpfen wurden 13 jemenitische Regierungssoldaten getötet, darunter zwei Offiziere.
Die Huthis sollen entlang der Frontlinien an der westlichen Küste des Roten Meeres eine Offensive gestartet haben, um in Richtung Bab al Mandab und in von Regierungstruppen gehaltene Gebiete vorzurücken. Die Miliz griff nach Angaben aus dem Text unter anderem den Hafen Mokka nahe der Meerenge an. Der Bab al Mandab gilt wie die Straße von Hormus als für den Welthandel wichtige Route.
Seit Juli haben sich die Gefechte im Jemen wieder verschärft. Damals hatte die Miliz eine Blockade der Schifffahrt für Saudi Arabien verkündet und mindestens drei Schiffe angegriffen.
