Krisenprämie trifft auf Zinsdruck bei Gold, Silber, Platin und Palladium
Die Eskalation zwischen den USA und Iran hat die Preise von Gold, Silber, Platin und Palladium am Mittwoch gestützt. Gold legte im frühen US Handel um 1,1 Prozent auf 4.373,87 US Dollar je Feinunze zu, auch Silber verteuerte sich deutlich.
Gleichzeitig wirkten hohe Ölpreise und steigende Renditen belastend. Der Markt bewertet die geopolitischen Spannungen damit nicht nur als Krisenrisiko, sondern auch als Auslöser für Inflations und Zinsängste. Erst als Dollar und US Anleiherenditen von ihren jüngsten Hochs zurückkamen, setzten sich bei den Edelmetallen wieder Kursgewinne durch.
Auch Platin und Palladium profitierten. Platin stieg um 1,8 Prozent auf 1.771,52 US Dollar, Palladium um 2,4 Prozent auf 1.342,50 US Dollar. Beim Palladium spielt zusätzlich die geopolitische Lage rund um Russland eine Rolle, da das Metall stark von russischem Angebot abhängig ist.
