Anschlagsversuch mit Drohne: Bekanntes Muster russischer Operationen
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Anschlagsversuch mit Drohne: Bekanntes Muster russischer Operationen

Die Spuren des Anschlagsversuchs am Flughafen Leipzig/Halle führen nach Einschätzung der Bundesregierung zu einem russischen Geheimdienst und einem Netzwerk sogenannter Wegwerfagenten. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach von einer professionellen technischen Ausführung mit Bauteilen, Sprengstoff und Zündtechnik, die aus anderen russischen hybriden Operationen bekannt seien.

Nach den Ermittlungen waren offenbar zwei mit Sprengstoff bestückte Drohnen im Einsatz. Eine wurde in der Nacht vom 4. auf den 5. August auf dem Flughafengelände entdeckt, eine weitere später auf einem Feld bei Kabelsketal. Berichte über eine Kollision einer Drohne mit einer DHL Maschine bestätigten sich demnach nicht. Stattdessen gehen Ermittler von einem Vogel aus.

In Kursdorf fanden sie zudem eine Antenne, Spuren einer Explosion und Metallteile, die zu einer weiteren Drohne gehört haben könnten. Die Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass Russland den hybriden Angriff zu verantworten hat. Festnahmen gab es bislang nicht, die Ermittlungen laufen weiter.

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