Wehrmacht Panzer mit Übergewicht: Der Tiger entschied Gefechte, aber keine Feldzüge
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Wehrmacht Panzer mit Übergewicht: Der Tiger entschied Gefechte, aber keine Feldzüge

Der deutsche Panzerkampfwagen VI Tiger war im Zweiten Weltkrieg gefürchtet, vor allem wegen seiner 88 Millimeter Kanone und der starken Frontpanzerung. Im offenen Gelände konnte er alliierte Panzer auf große Entfernung bekämpfen, zugleich litt er unter Konstruktionsmängeln, hohen Produktionskosten und technischen Problemen.

Sein erster Einsatz Ende August 1942 an der Ostfront verlief desaströs: Mehrere Fahrzeuge fielen schon vor dem ersten Gefecht aus, andere blieben im Morast stecken oder wurden beschädigt. Erst 1943 kam der Tiger in größerer Zahl zum Einsatz, doch insgesamt wurden nur rund 1350 Exemplare gebaut.

Taktisch war der schwere Panzer oft wirksam, strategisch aber nicht entscheidend. Deutsche Einheiten setzten ihn vor allem bei Rückzugsgefechten und Gegenstößen ein. Spätestens 1944 verlor der Tiger durch stärkere alliierte Panzer und die Luftherrschaft der Alliierten seinen Ruf als unbesiegbare Waffe.

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