Zahl der Toten steigt: Überlebende: Sturzflut in Nepal war eine unvorstellbare Katastrophe
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Zahl der Toten steigt: Überlebende: Sturzflut in Nepal war eine unvorstellbare Katastrophe

Bei der Sturzflut in Nepal ist die Zahl der bestätigten Todesopfer weiter gestiegen. Die Polizei meldete mindestens 469 Tote, in der chinesischen Region Tibet kamen drei weitere Opfer hinzu. Insgesamt liegt die Zahl der Toten damit bei 472. Mehr als 1400 Menschen werden weiterhin vermisst.

Eine Überlebende aus dem Dorf Tupche in der Provinz Bagmati schilderte die Katastrophe als unvorstellbar. Nach ihren Angaben wurde ihr Dorf fast vollständig zerstört. Das Dorf habe 60 bis 70 Einwohner gehabt, unklar sei, wie viele noch lebten. Die Frau überlebte, weil sie am Mittwochmorgen zu einem Tempel aufgebrochen war.

Helfer suchen weiter in den Schlammmassen nach Vermissten. Auf nepalesischer Seite werden 910 Menschen vermisst, darunter 517 ausländische Touristen. Unter den Vermissten sind nach Angaben der Tourismusbehörde auch mindestens acht Deutsche. Laut Armee wurden auf einem Übungsgelände in Battar Bazar rund 700 Verletzte versorgt.

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