Luftraum nicht verletzt: Wegen russischer Militärflugzeuge schickt Südkorea Kampfjets los
Südkorea hat Kampfjets gestartet, nachdem russische Militärflugzeuge nach Angaben aus Seoul in die südkoreanische Luftverteidigungszone eingedrungen waren. Das Verteidigungsministerium teilte mit, der südkoreanische Luftraum sei dabei nicht verletzt worden.
Die Luftverteidigungszone ist größer als der Luftraum und dient der militärischen Überwachung durchquerender Flugzeuge. Bereits Ende Juni waren mehr als zehn chinesische und russische Militärflugzeuge in diese Zone eingedrungen, woraufhin Südkorea ebenfalls Kampfjets aufsteigen ließ.
Zwischen Südkorea und Russland haben sich die Beziehungen verschlechtert, seit Seoul sich den westlichen Sanktionen gegen Moskau wegen des Angriffskriegs in der Ukraine angeschlossen hat. Russland und China gelten als traditionelle Verbündete Nordkoreas.
