Provokative Mao Skulpturen: drei Jahre Gefängnis für chinesischen Künstler
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Provokative Mao Skulpturen: drei Jahre Gefängnis für chinesischen Künstler

Der chinesische Künstler Gao Zhen ist zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das bestätigte seine Familie der ARD in China. Ein Gericht in der nordchinesischen Stadt Sanhe befand den 70 Jährigen demnach schuldig, die Ehre von Helden und Märtyrern verletzt zu haben. Die rund zwei Jahre in Untersuchungshaft sollen auf die Strafe angerechnet werden.

Gao Zhen war gemeinsam mit seinem Bruder Gao Qiang als Gao Brüder bekannt geworden. Beide setzten sich in ihren Arbeiten mit sensiblen Themen wie der Kulturrevolution und der Niederschlagung der pro demokratischen Proteste 1989 in Peking auseinander. Bekannt wurden sie auch durch Statuen von Mao Zedong in provokativen oder absurden Posen. Gao Zhen lebte eigentlich in den USA und war 2024 zu einem Familienbesuch nach China gereist, wo er festgenommen wurde. Seine Frau und sein Sohn konnten seitdem nicht ausreisen.

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