Verkehrswende: Fahrradwege und Fußgängerzonen statt Autos
|

Verkehrswende: Fahrradwege und Fußgängerzonen statt Autos

Paris gilt international als Vorbild für eine grüne Verkehrspolitik. In der französischen Hauptstadt wurden Straßen und Fahrspuren immer häufiger zu Fahrradwegen umgewidmet, Parkplätze reduziert und die Gebühren erhöht. Auch in Lyon und Straßburg wächst der Anteil von Radwegen und Fußgängerbereichen. Vor allem unter der früheren Bürgermeisterin Anne Hidalgo wurde der Ausbau in Paris vorangetrieben.

Der Fahrradplan für die Jahre 2021 bis 2026 ist bislang nur zu 40 Prozent umgesetzt. Im Osten der Stadt gibt es deutlich mehr Radwege als im Westen. Dort wird der fehlende Ausbau auch mit politischen Unterschieden erklärt. Zugleich profitieren nicht alle von der Verkehrswende, weil manche Menschen nicht Rad fahren können oder sich auf den Straßen unsicher fühlen.

In Paris wurden inzwischen 1500 Kilometer Radwege geschaffen, außerdem gilt ein allgemeines Tempolimit von 30 Stundenkilometern. Der Ausbau ging zulasten des Autoverkehrs, was in Teilen der Stadt für Kritik sorgt. Besonders ältere Menschen und Anwohner mit Auto beklagen fehlende Parkplätze.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert