Pioniere in Polen: Bundeswehr unterstützt Grenzbefestigung
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Pioniere in Polen: Bundeswehr unterstützt Grenzbefestigung

Die Bundeswehr unterstützt Polen beim Ausbau von Grenzbefestigungen an der Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad. Seit Juli sind rund 40 Soldatinnen und Soldaten eines verstärkten Maschinenpionierzuges im Nordosten des Landes im Einsatz. Gemeinsam mit der polnischen Armee haben sie einen Panzerabwehrgraben angelegt und Panzersperren aufgebaut. Der Einsatz ist bis Ende Oktober geplant.

Polen verstärkt seine Ostgrenze im Rahmen des Projekts „Schutzschild Ost“ und will bis Ende dieses Jahres rund 250 Kilometer der östlichen und nördlichen Grenze absichern. Vorgesehen sind Betonbefestigungen, elektronische Überwachungssysteme und Lager für Pionierausrüstung. Die Europäische Union beteiligt sich über das Verteidigungsprogramm „SAFE“ an der Finanzierung.

Polen und Kaliningrad trennen 232 Kilometer Grenze. Zudem grenzt Polen auf 418 Kilometern an Belarus. Nach polnischer Darstellung dient der Ausbau auch der Abschreckung. Sollten russische Truppen angreifen, seien beide Seiten gemeinsam vorbereitet, heißt es von den beteiligten Soldaten.

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