Umgang mit Migranten in Ceuta: Politische und humanitäre Kritik
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Umgang mit Migranten in Ceuta: Politische und humanitäre Kritik

Die meisten Migranten, die im Juli von Marokko aus in die spanische Exklave Ceuta gelangten, sind inzwischen zurückgekehrt. Die verbliebenen Menschen werden erst jetzt in Unterkünfte verlegt, Minderjährige sollen auf das spanische Festland gebracht werden.

In Ceuta wird der Umgang mit der Lage als humanitär und politisch gescheitert beschrieben. Kritisiert wird, dass Kinder teils wochenlang ohne ausreichenden Zugang zu Wasser, Toiletten, Essen und medizinischer Versorgung auf der Straße lebten. Gleichzeitig wisse die spanische Verwaltung weiter nicht genau, wie viele unbegleitete Minderjährige sich in und um Ceuta aufhalten.

Als mögliche Gründe für das verspätete Handeln werden politisches Kalkül, Parteitaktik und Fehleinschätzungen genannt. Die spanische Zentralregierung und die Regionalregierung von Ceuta werfen sich gegenseitig Versagen vor. Eine Einigung auf europäischer Ebene ist ebenfalls nicht in Sicht.

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