Nachbeben erschweren Suche: Zahl der Todesopfer nach Erdbeben in Indonesien steigt auf 53
Nach dem schweren Erdbeben im Osten Indonesiens ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 53 gestiegen. Mehr als 130 Menschen wurden verletzt, viele von ihnen erlitten Knochenbrüche. Rund 5000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.
Die Suche nach Überlebenden unter Trümmern und Schlammlawinen dauerte an. In den besonders betroffenen Gebieten Manggarai, Ost Manggarai und Nagekeo räumten Rettungskräfte Trümmer weg, um mögliche Verschüttete zu finden. Nach Angaben der Behörden erschwerten Erdrutsche und zahlreiche Nachbeben die Arbeiten.
Zur Unterstützung wurden mehr als 3500 Soldaten und Polizisten in die Region entsandt. Die Provinzregierung von Ost Nusa Tenggara rief den Notstand aus. In der Region Sikka suchten mehr als 3300 Menschen Schutz in einer Sportarena oder in provisorischen Zelten. Vielen Einwohnern bereitet die Gefahr weiterer Nachbeben Sorge.
