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Kann eine Riesen Madonna Polens Kirche retten?

In dem Dorf Konotopie in Nordzentralpolen ist eine monumentale Marienstatue fertiggestellt worden, die an diesem Samstag offiziell eingeweiht werden soll. Das Bauwerk ist mehr als 55 Meter hoch, die Figur selbst misst 40,6 Meter und steht auf einem 15 Meter hohen Sockel in Form einer Krone. Seit Monaten besuchen bereits Tausende Menschen den Ort, obwohl die Arbeiten noch laufen.

Finanziert wurde das Monument von dem Unternehmer Roman Karkosik, der aus einem Nachbardorf stammt und zu den reichsten Menschen in Polen zählt. Die Kosten bleiben offiziell ungeklärt, in Medien ist von rund 100 Millionen Zloty die Rede. Karkosik bezeichnete die Statue als Geste der Dankbarkeit.

Die Region erhofft sich von dem Bau neue Impulse für den Tourismus und die Wirtschaft. Zugleich sinkt in Polen das Vertrauen in die katholische Kirche seit Jahren, und die Zahl der Priesterweihen und Kirchenbesucher geht zurück.

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