Feuerwehr und Militär kämpfen weiter gegen Waldbrände in Spanien
In Südspanien kämpfen hunderte Feuerwehrleute und Soldaten weiter gegen einen neuen Waldbrand in der Region Andalusien. Betroffen ist vor allem die Provinz Huelva, wo sich die Flammen bis auf rund 8000 Hektar ausgedehnt haben. Nach Angaben des andalusischen Katastrophenschutzes begann das Feuer nördlich der Stadt Niebla und breitete sich schnell aus.
Der Einsatz gilt als kompliziert, weil wechselnde Winde die Löscharbeiten erschweren. Die Zahl der Einsatzkräfte wurde inzwischen auf mehr als 500 erhöht, darunter 250 Soldaten einer Notfalleinheit der Armee. Aus der Luft gibt es zusätzliche Unterstützung. Knapp 500 Menschen wurden vorsorglich aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.
Auch in der Provinz Castellón im Osten des Landes bekämpfen Einsatzkräfte einen weiteren Waldbrand. Dort sind fast 400 Hektar betroffen, und eine nahegelegene Gemeinde wurde evakuiert. Umweltministerin Sara Aagesen verwies auf eine besonders heftige Waldbrandsaison mit bislang 40 großen Bränden.
