Ganztagsbetreuung: Kraftakt für Kommunen, Gewinn für Kinder
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Ganztagsbetreuung: Kraftakt für Kommunen, Gewinn für Kinder

Seit dem 1. August gilt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Erstklässler. Viele Kommunen investieren dafür Millionen in Räume und Personal. Das Beispiel der Grundschule Wittelsbach in Pirmasens zeigt, wie aufwendig der Ausbau ist: Dort entsteht ein neuer Speisesaal für täglich 150 Kinder, die Küche soll bis Ende des Jahres fertig werden.

Der Umbau in dem 1908 errichteten Gebäude brachte Verzögerungen mit sich. Für die Arbeiten mussten 20 Gewerke öffentlich ausgeschrieben werden, zudem war es nicht immer leicht, passende Bieter zu finden. Die Stadt Pirmasens veranschlagt für den Ausbau der Grundschulen 2,75 Millionen Euro. 70 Prozent übernimmt der Bund, den Rest finanziert die Stadt selbst, teils über neue Schulden.

Der Rechtsanspruch wird jahrgangsweise eingeführt. Im Schuljahr 2026/2027 beginnt er mit den Kindern, die dann eingeschult werden, bis 2029/2030 alle Grundschüler ganztags betreut werden müssen. In Pirmasens stößt das Angebot auf großes Interesse, an der Wittelsbach Grundschule gibt es ab dem kommenden Schuljahr vier erste Klassen statt bisher drei.

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